Nichts verhindert offene Diskussionen nachhaltiger als die Anwesenheit von Autoritätspersonen. Deshalb werden Schulklassen ohne ihre LehrerInnen im Suchtberatungszentrum betreut. So können sie in unkontrollierter Atmosphäre über ihre Lebenssituation reden und zu Erkenntnisse kommen.
Die eigenen Lebensbedingungen sind ein erster, wichtiger Punkt in der gemeinsamen Diskussion. In der Regel stellen sie sich für Jungen und Mädchen vor allem in der Pubertät recht unterschiedlich dar. Deshalb müssen auch die Wege der Prävention unterschiedlich sein.
Wie hängen Drogengebrauch und persönliche Entwicklung zusammen? Welche Rolle spielen Familie, Schule, Freunde und Gesellschaft dabei? Diese Zusammenhänge wollen verstanden sein, um sich gegen Drogenmißbrauch zu wappnen.
Bei diesem Verständnis helfen die Gruppengespräche im Suchtberatungszentrum. Wir stellen gemeinsam Regeln auf für den genußorientierten Umgang mit Drogen: Genuß ist das Gegenteil von beliebigem Konsum. Und nichts macht das leben spannender als die Abenteuer, die man selbst erlebt.
Was bei uns angeregt wird, sollten Eltern und Lehrer später zusammen mit den SchülerInnen weiter verfolgen. Deshalb bieten wir Präventionsveranstaltungen mit Lehrerfortbildungen und Elternabenden im 3er-Pack.
Angebote für Azubis Die Veranstaltungen der DROBS für junge Auszubildende behandeln einige zusätzliche Themen. Zum Beispiel Suchtmittel am Arbeitsplatz und Möglichkeiten kollegialer Hilfen. Außerdem bieten wir betriebsinterne Präventionsprogramme an.
Doch es gibt nicht nur Theorie:
Das Präventionsteam bietet für SchülerInnen im Rahmen von Projekttagen außerdem Workshops an, die zeigen, dass man auch ohne Konsum Spaß und Action haben kann.
Adresse:
DROBS
Jugend- und Suchtberatungszentrum Hannover, Bereich Prävention
Odeonstr. 14
30159 Hannover