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Ein neuer Start - Adaption und Ambulante Weiterbehandlung in Hannover


Was ist Adaption bzw. Integration?





Viele alkohol-, medikamenten- und drogenabhängige KlientInnen erfahren gegen Ende ihrer Entwöhnungsbehandlung, dass ihnen die Wiedereingewöhnung in den Alltag mit all seinen Herausforderungen sehr schwer fällt. In der Zeit des Übergangs aus dem Schutz einer stationären Therapieeinrichtung mit ihrem festen tagesstrukturierenden Programm in das ganz normale Leben der Doris Mustermann und Otto Normalverbraucher, wo die alten Probleme erneut warten, ereignen sich besonders viele Rückfälle oder eine Menge anderer schmerzlicher Niederlagen.

Vielleicht überlegen Sie ebenfalls die Bedingungen eines neuen Starts und fragen sich:
  • Wie schaffe ich den Neubeginn ohne Drogen und Alkohol? Kann ich die Erfahrungen und Anregungen aus der stationären Therapie praktisch im Alltag umsetzen?

  • Bin ich überhaupt (noch) in der Lage, im meinem alten Berufsfeld zu arbeiten? Habe ich noch Chancen auf dem ersten Arbeitsmarkt? Muss ich gegebenenfalls auf Angebote des Zweiten Arbeitsmarktes ausweichen?

  • Wie finde ich Arbeit?

  • Sollte ich noch mal zur Schule gehen, sollte ich meine unterbrochene bzw. abgebrochene Ausbildung fortsetzen und beenden? Oder soll ich gar eine Fachschulausbildung bzw. ein Studium wagen?

  • Will ich mich beruflich verändern, wenn ja, in welche Richtung? Gibt es zurzeit noch Chancen auf eine Umschulung oder Qualifizierungsmaßnahmen für mich?

  • Schaffe ich es, im "alten" heimischen Umfeld trocken bzw. "clean" zu bleiben? Würde ein Neustart in einer anderen Stadt oder zumindest in einer neuen Wohnung eine größere Chance auf dauerhafte Stabilität für mich bedeuten?

  • Wie finde ich neue Freunde und Bekannte, die mich in meinem Ringen um Abstinenz wirklich unterstützen? Bin ich bereit, mich neu zu verlieben oder anzufreunden?

  • Wie bewältige ich meine persönlichen Angelegenheiten: Haushaltsführung, sparsames Wirtschaften, preiswerte und schmackhafte Ernährung, Eröffnung von Girokonten, Regulation meiner Schulden, die vorläufige Grundsicherung durch die "ARGE", Unterhaltszahlungen, Absicherung der Bewährung ... und vieles anderes mehr?

  • Wie gestalte ich meine Freizeit? Gibt es für mich "legale kicks", die mir den Verzicht auf Drogen lindern helfen? Worauf bin ich neugierig?

  • Kann ich mein Kind wieder zu mir holen? Kann ich es gleich mit in die Behandlung mitbringen? Gelingt es mir, meinem Kind gerecht zu werden, der Doppelbelastung von Schule, Arbeit und Erziehung gerecht zu werden, ohne mich selbst vom Zettel zu verlieren?

Das Behandlungsangebot von Integration und später der Ambulanten Weiterbehandlung soll Ihnen helfen, Antworten auf diese Fragen zu finden und die Tücken und Fallstricke des Alltags zu meistern. "Adaption" heißt Übergang, Verbindung, Wiederanpassung an den Alltag.

STEP-Adaption/Integration , Ambulante Weiterbehandlung & Nachsorge
Walter Gieseking Str. 5
30159 Hannover
Telefon 0511/45 000 760
Fax 0511/ 45 000 766

Anreise:
Ankunft Hannover Hauptbahnhof: U-Bahn Linien, 3, 7, 8, 1 Richtung U- Bahn Station Kröpcke, Umsteigen in Linie 5 (Richtung Anderten), Linie 11 (Richtung Zoo) Linie 14 (Richtung Roderbruch) und Linie 16 (Richtung Messe Ost) Für alle Linien Ausstieg U-Bahn-Haltestelle "Marienstr.".