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Nutze den Tag gelassen – Innere Ruhe erleichtert die Arbeit und fördert die Gesundheit.

Wir alle wissen: Stress, Zeitdruck und berufliche Belastung können zu Konzentrationsmangel, Fehlentscheidungen und Krankheit führen.

Wir sollten mehr tun, als die Umstände zu bedauern. Wir sollten lernen, etwas für uns zu tun.

Mit dem 9. hannöverschen Suchthilfetag am 08. Oktober 2014, haben wir die Hintergründe für die ständige Beschleunigung von Arbeitsprozessen beleuchten.

Die Ergebnisse

Eingerahmt von zwei Vorträgen, gaben vier moderierte Workshops Gelegenheit zum praktischen Tun. Alltagstaugliche Methoden, um Belastungen zu begegnen und sich selbst bessere Arbeitsbedingungen zu schaffen.

Hier finden Sie die Dokumentationen, Abstracts, Handouts und Vortragsfolien.

Andrea Strodtmann >> systemische Beraterin, Supervisorin DGSv

Vortrag »Salutogenese oder: Wie bleibe ich gesund?«

Wie bleiben Menschen gesund, und welche Eigenschaften und Fähigkeiten brauchen sie dafür?

In dem Vortrag stand das Konzept der Salutogenese, der Entstehung von Gesundheit, im Vordergrund. Es wurde der Kohärenzbegriff nach Antonovsky vorgestellt – eine globale Orientierung, die Vertrauen ermöglicht und von drei Komponenten gebildet wird: der Verstehbarkeit, der Handhabbarkeit und der Bedeutsamkeit. Das Modell wird auf Organisationen, insbesondere auf den Bereich der sozialen Arbeit übertragen – und die Möglichkeiten der Einzelnen darin.

Präsentation zum Vortrag von Frau Strodtmann – Salutogenese (pdf)

Dr. Fritz Reheis >> Soziologe; Uni Bamberg

Vortrag »Kontrollverlust im Zeitalter der Beschleunigung«

Die umfassenden Zwänge zur Beschleunigung entziehen uns immer mehr die Kontrolle über unser Leben. Prävention muss vor diesem Hintergrund als individuelle und vor allem gesellschaftliche Aufgabe begriffen werden, bei der es um eine Korrektur unseres Umgangs mit Zeit geht. Entschleunigung bedeutet dabei nicht eine generelle Verlangsamung, sondern die Respektierung von eigenen Zeiten im Umgang mit uns selbst, unseren Mitmenschen und der außermenschlichen Natur.

Präsentation zum Vortrag von Dr. Reheis – Kontrollverlust (pdf)

Martina Amberg >> Diplom-Psychologin; martina amberg perspektiven

Workshop 1 »Du kannst die Wellen nicht anhalten, aber du kannst lernen, auf ihnen zu reiten. Achtsamkeit im beruflichen Kontext«

Achtsamkeit ist die Fähigkeit, seine Aufmerksamkeit unvoreingenommen, wohlwollend und umfassend dem jeweils gegenwärtigen Augenblick zuzuwenden. Die Idee der Achtsamkeit ist in den zurückliegenden Jahren vor allem durch Jon Kabat-Zinns Konzept »MBSR – Mindfulness Based Stress Reduction/ Stressbewältigung durch Achtsamkeit« bekannt geworden. Forschungen im (psycho)therapeutischen Kontext haben gezeigt, dass diese Achtsamkeit bei therapeutisch Tätigen mitentscheidend für die Wirkung ihrer Arbeit ist. Achtsamkeit hilft, nachhaltig zu arbeiten und dabei selbst gesund zu bleiben.

Aufgrund der Praxisnähe können wir zu diesem Workshop keine Präsentation anbieten.

Andrea Hoffmann >> Diplom-Sozialpädagogin; STEP

Workshop 2 »Klopfen Sie sich froh! – Selbstmanagement mit energetischen Methoden«

In den letzten Jahren haben die sogenannten Klopftechniken – energetische Verfahren, auch bezeichnet als Akupunktur ohne Nadeln – in der Anwendung bei unterschiedlichsten Problemen wie Ängsten, Schmerzen, negativen Gefühlen, Sorgen, Blockaden etc. großes Interesse hervorgerufen. Dieser Workshop soll Ihnen die Gelegenheit geben, mehr über diese Methoden zu erfahren und die Wirkung selber kennen zu lernen.

Handout zum Workshop von Frau Hoffmann – Klopfen (pdf)

Andrea Strodtmann >> systemische Beraterin, Supervisorin DGSv

Workshop 3 »Das Modell der inneren Antreiber«

Die Transaktionsanalytiker Kahler und Caspers haben fünf innere Antreiber definiert, die unsere Selbststeuerung beeinflussen. Sie helfen uns einerseits bei der Bewältigung von schwierigen Situationen, andererseits treiben sie uns aber auch dazu an, Dinge auf eine wenig zielführende Weise zu tun. Dies passiert vor allem, wenn wir unter Druck geraten; ohne es zu merken, tragen wir dann selbst dazu bei, dass sich der Stress verstärkt. Das heißt andererseits: Sich der persönlichen inneren Antreiber bewusst zu werden, gibt uns mehr Spielraum in Stress- und Konfliktsituationen. In dem Workshop lernen wir das Modell von Kahler und Caspers kennen und gehen der Frage nach, wie es gelingen kann, einen gesunden Umgang mit den persönlichen Antreibern zu finden.

Handout zum Workshop von Frau Strodtmann – Antreiber (pdf)

Diana Fiedler und Nadine Weske >> M.A. Sozialarbeiterin / Sozialpädagogin und Diplom-Sozialpädagogin / Sozialarbeiterin; STEP

Workshop 4 »Kein Stress mit dem Stress – gesund durch den Arbeitsalltag«

Der Workshop gibt Ihnen einen Einblick in verschiedene Aspekte der betrieblichen Gesundheitsförderung und insbesondere in die verschiedenen Ebenen der Psychohygiene. Das Hauptaugenmerk liegt dabei auf der individuellen Selbstorganisation. Was können Sie innerhalb der gegebenen Strukturen für Ihre Gesundheit am Arbeitsplatz tun? Was brauchen Sie, um gesund zu bleiben? Welche Spielräume bleiben Ihnen? Welche Perspektiven können Sie einnehmen?

Dokumentation zum Workshop von Frau Fiedler und Frau Weske – Stress (pdf)