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Ambulante Rehabilitation

 

Therapeutische Unterstützung in Anspruch nehmen, Perspektiven für ein Leben ohne Suchtmittel entwickeln – und dabei das gewohnte Umfeld nicht verlassen.

Die ambulante Rehabilitation (Wiedereingliederung) ist eine Alternative zur stationären Rehabilitation in einer Fachklinik. Sie richtet sich an medikamenten- und drogenabhängige Frauen und Männer, die in ihrem gewohnten Umfeld (Arbeit, Familie) bleiben möchten und gleichzeitig an einer intensiven Behandlung teilnehmen wollen.

 

Behandlungsziele

Ziel unserer ambulanten Rehabilitationsmaßnahme mit Abhängigkeitskranken ist die Entwicklung der eigenen Person zu einer Persönlichkeit, die diese befähigt ihr Leben frei von Suchtmitteln, unabhängig und in Eigenverantwortung zu führen.

Eine Bedingung dafür ist das Herstellen und Aufrechterhalten einer Beziehung zwischen Patient und Therapeut, die gekennzeichnet ist durch Respekt, Interesse, Vertrauen und gegenseitiger Wertschätzung.

Die Aufrechterhaltung bzw. Wiederherstellung der Erwerbsfähigkeit bei dauerhafter Abstinenz und zufriedenem Lebensgefühl ist das Auftragsziel der medizinischen ambulanten Rehabilitation.

 

Was geschieht in der ambulanten Therapie?

Zuerst führen wir informierende Gespräche, die eine Vertrauensbasis schaffen sollen. In unserer medizinischen und psychologischen Diagnostik klären wir die individuellen Besonderheiten und fragen nach der Lebens- und Suchtgeschichte.

Wir setzen dann mit unseren Patienten gemeinsam die Therapieziele fest und entwickeln einen individuellen Therapieplan. Dieser enthält neben den psychotherapeutischen Zielen auch ganz konkrete Hilfe bei familiären, beruflichen oder finanziellen Problemen.

Ein Wechsel in eine ganztägig ambulante oder stationäre Therapiephase ist möglich, sollte dieses notwendig sein. Im Rahmen des Konzeptes „Kombi Nord“ kann danach die Behandlung ambulant weitergeführt werden.

 

Für wen ist die ambulante Therapie geeignet?

Für alle Abhängigen, bei denen auf Grund ihres bisherigen Krankheitsverlaufs und der ausreichend guten sozialen Situation eine stationäre Entwöhnungsbehandlung nicht erforderlich ist.

Voraussetzung ist die Bereitschaft zur Auseinandersetzung mit der Suchtproblematik, die Fähigkeit zur Abstinenz und zur aktiven und verbindlichen Teilnahme an den Einzel- und Gruppenterminen.

Der Antrag zur Kostenübernahme der Therapie wird nach vorbereitenden Beratungs- und Motivationsgesprächen durch Mitarbeiter unserer Einrichtung gestellt.